Wir sind Marcel und Valerie. Kennengelernt haben wir uns in einem koreanischen Kochkurs – ganz zufällig, und doch hat sofort alles gepasst. Wir standen nebeneinander, schnitten Gemüse und lachten mehr über unsere Ungeschicklichkeit, als dass irgendetwas richtig gelang. Genau dort hat unsere Reise begonnen: die Suche nach dem Messer, das aus Küchenchaos Klarheit macht. Seither begleitet uns die Frage kochmesser oder santokumesser bei jedem neuen Rezept, jeder Technik und jedem Menü.
Form, Schliff, Gefühl: Was die Wahl bestimmt
Das klassische Kochmesser (meist 20 cm Klingenlänge) bringt einen bauchigen Klingenschwung mit, der die Wipptechnik geradezu einlädt. Kräuter lassen sich rhythmisch wiegen, harte Zutaten werden mit präzisem Druck geschnitten. Das Santokumesser (typisch 16–18 cm) läuft flacher, mit breiterer Klinge und oft einer leicht abgerundeten Spitze. Es liebt Push- und Chop-Cuts: sauberes Schieben, schnelles Hacken, geradlinige Kontrolle. Der Kullenschliff, falls vorhanden, reduziert Anhaften und sorgt für glatte Scheiben bei Gemüse und Fisch.
Ergonomie und Balance
Ein Kochmesser fühlt sich häufig etwas frontlastiger an; das hilft beim kraftvollen Arbeiten durch Kürbis, Sellerie oder größere Stücke Fleisch. Das Santoku liegt oft neutraler in der Hand, mit breitem Klingenrücken als Führung für die Finger – ideal für feine, wiederholte Schnitte. Unser Tipp: Pinch-Grip (Daumen und Zeigefinger an der Klinge) ausprobieren; damit spürt man sofort, welches Messer natürlicher führt.
Schnittbilder und Zutaten
Kräuter, Lauchzwiebeln und Zwiebeln profitieren vom bauchigen Schwung des Kochmessers, während Gurken, Karotten oder Fischfilets beim Santoku oft messerscharf und ohne Zerrupfen gelingen. Kimchi-Vorbereitungen? Grober Kohl fällt mit dem Kochmesser, feine Einlagen und saubere Scheiben gelingen mit dem Santoku – und beides lässt sich wunderbar kombinieren.
Wofür Damastchef steht – und was uns wichtig ist
Damastchef steht für Werkzeuge, die halten, was sie versprechen, für Liebe zum Detail, für Individualität und für die Freude am Kochen. Keine leeren Versprechen, kein Schnickschnack – nur Messer, die wirklich einen Unterschied machen. Für uns bedeutet das: verlässliche Stahlhärte, sauberer Grundschliff, langlebige Schärfe, ausgewogene Geometrie und ein Finish, das täglich Freude macht – am Brett und in der Hand.
Unsere Entscheidungshilfe aus der Praxis
Wenn du häufig wiegend schneidest, große Braten zerlegst oder ein Allround-Tool für alles suchst, ist das Kochmesser oft die erste Wahl. Wenn du überwiegend schiebst und hackst, viel Gemüse fein verarbeitest und eine breite Klinge zur Führung schätzt, spielt das Santoku seine Stärken aus. In kleineren Küchen punktet das Santoku mit Wendigkeit; für üppige Zutaten und große Bretter ist das Kochmesser komfortabel.
Mehr Orientierung und Inspiration findest du hier: kochmesser oder santokumesser.
Pflege, die Klingenstärke erhält
Schneidbretter aus Stirnholz schonen die Schneide, die Spülmaschine ist tabu. Nach dem Schneiden abwischen, trocken lagern, gelegentlich etwas Klingenpflegeöl. Beim Nachschärfen bewähren sich Wassersteine (z. B. 1000/3000er Körnung) mit 12–15 Grad pro Seite. So bleibt die Schneide fein, bissig und verlässlich.
Fazit: Die beste Klinge ist die, die du liebst zu führen
Am Ende entscheidet dein Rhythmus am Brett. Uns hat die Frage kochmesser oder santokumesser nicht nur bessere Schnitte geschenkt, sondern auch mehr Gelassenheit beim Kochen. Seit dem koreanischen Kochkurs sind wir überzeugt: Mit dem richtigen Werkzeug wird jedes Rezept zum Erlebnis – mit Präzision, Charakter und echter Freude am Tun.
